FC Tschernomorez Burgas / Bulgarien
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Bulgarischer Verein von Bobic und Balakow in Ergenzingen
Mit dem FC Tschernomorez Burgas begrüßt der TuS Ergenzingen zum ersten Mal ein Team aus Bulgarien beim traditionellen Pfingstturnier.
Der aus dem 1919 gegründeten FC Tschernomorez hervorgegangene Verein aus der Schwarzmeer-Hafenstadt Burgas machte sportlich auf sich aufmerksam, als er innerhalb von nur 2 Jahren den Durchmarsch aus dem Amateurbereich ganz nach oben schaffte und 2007 in die erste bulgarische Liga aufstieg.
Den deutschen Fußball-Fans ist der Club spätestens seit dem Zeitpunkt ein Begriff, als zwei Spieler aus dem „magischen Dreieck“ des VfB Stuttgart der 90er Jahre zentrale Rollen in Burgas übernahmen: der ehemalige Spielmacher Krassimir Balakow als Trainer und Torjäger Fredi Bobic als Sportdirektor.
Nachdem sich der FC Tschernomorez Burgas mittlerweile in der ersten Liga etabliert hat, möchten Balakow und Bobic den Club in den nächsten Jahren in die nationale Spitze und weiter in den europäischen Wettbewerb führen.
Neben den beiden Ex-VfB-Profis stehen drei deutsche Spieler im aktuellen Profi-Kader: Torhüter Pascal Borel (früher SV Werder Bremen), Matthias Morys (früher VfB Stuttgart II) sowie Jochen Seitz (u.a VfB Stuttgart, 1. FC Kaiserslautern und TSG 1899 Hoffenheim).
Der Weg an die Spitze soll jedoch nicht kurzfristig über den Kauf teurer Spieler mit dem Geld des Club-Eigentümers Mitko Sabew erreicht werden, sondern stattdessen über den nachhaltigen Aufbau eines eigenen Konzepts und den Ausbau der Infrastruktur. Die Entwicklung einheimischer Talente spielt dabei eine zentrale Rolle. In dieser Hinsicht bestehen nach der in diesen Tagen erfolgten Einweihung eines neuen, hochmodernen Trainingszentrums beste Voraussetzungen.
Der TuS Ergenzingen freut sich über die Teilnahme des FC Tschernomorez Burgas beim Turnier, die über den Tübinger Wolfgang Schneck eingeleitet wurde, und auf den traditionell technisch versierten Fußball bulgarischer Mannschaften.
Zum Projekt von Bobic und Balakow gibt es hier ein Video.
Zur Homepage: http://chernomoretz.bg/


